Bordeauxdogge
Hund
Die Bordeauxdogge ist ein kräftiger französischer Molosser. Sie benötigt verantwortungsvolle Haltung, frühe Sozialisierung und gelenkschonende Bewegung; ihre vergleichsweise kurze Lebenserwartung verdient besondere Beachtung.
- Größe
- groß
- Fell
- kurz, fein
- Herkunft
- Frankreich
- Charakter
- ruhig, loyal, wachsam
- Gewicht
- 45–65 kg
- Lebenserwartung
- 5–8 Jahre
Fellfarben und Zeichnung
- Fellfarben
- Falbfarben in verschiedenen Tönen
- Fellzeichnung
- einfarbig, teils mit Maske
Redaktionelle Übersicht typischer Farben und Zeichnungen; nicht als vollständige oder verbindliche Liste anerkannter Rassestandard-Farben zu verstehen.
Rüde und Hündin im Vergleich
| Merkmal | Rüde | Hündin |
|---|---|---|
| Schulterhöhe | 60–68 cm | 58–66 cm |
| Gewicht |
Typische Richt- bzw. Standardwerte, keine festen Grenzen für einzelne Tiere. Je nach Zuchtlinie und Quelle sind Abweichungen möglich. Charakterunterschiede lassen sich nicht pauschal am Geschlecht festmachen.
Mehr über diese Rasse
Herkunft und Geschichte
Kräftiger französischer Molosser mit ausgeprägter Bindung an vertraute Menschen. Als Herkunftsland wird „Frankreich“ genannt.
Aussehen und Besonderheiten
Die Bordeauxdogge ist ein großer, sehr kräftiger Molosser mit breitem Kopf, ausgeprägter Muskulatur und kurzem Fell. Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper besonders massig, der Fang relativ kurz. Die Fellfarbe liegt im falbfarbenen Spektrum; Gesichtsfalten und die schwere Statur prägen ihr Erscheinungsbild.
Haltung und Platzbedarf
Die schwere Bordeauxdogge braucht rutschfeste Liege- und Laufbereiche, ausreichend Platz und einen kühlen Rückzugsort. Hitze und körperliche Überlastung vermeiden.
Pflege
Das kurze Fell ist unkompliziert, Hautfalten und Gesichtspartien brauchen jedoch sorgfältige Reinigung und Trocknung.
Bewegung und Beschäftigung
Regelmäßige, eher maßvolle Spaziergänge und ruhige Suchspiele; keine erzwungene Ausdauerleistung bei Wärme.
Erziehung und Training
Bei der kräftigen Bordeauxdogge müssen lockeres Gehen an der Leine und gelassene Hundebegegnungen schon im Jugendalter geübt werden. Kurze, ruhige Einheiten sind sinnvoller als körperlich belastende Übungen.
Familie und andere Tiere
Im Familienleben sind ruhige Rückzugsorte, beaufsichtigte Kontakte mit Kindern und klare Umgangsregeln wichtig. Individuelles Temperament und bisherige Erfahrungen sind wichtiger als pauschale Rasseversprechen.
Gesundheit und rassetypische Risiken
Atmung, Wärmeverträglichkeit, Gelenke und Herzgesundheit besonders beachten; züchterische Gesundheitsnachweise kritisch prüfen.
Ernährung
Übergewicht erhöht die Belastung von Atmung und Gelenken; die Ration anhand der Körperkondition steuern.
Für wen geeignet?
Geeignet für Menschen, die dem Bordeauxdogge Zeit für Training, Bewegung, Pflege und soziale Nähe geben können. Gewicht, Gelenke, Atemwege und Hitzeverträglichkeit verdienen bei dieser schweren Rasse besondere Aufmerksamkeit.
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